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26. September 2018

Laufenburg / Kaisten: Alkohol- und Tabaktestkäufe

Im Auftrag der Polizei Oberes Fricktal wurden in den Monaten April und Mai durch das Blaue Kreuz Aargau in den Gemeinden Laufenburg und Kaisten Alkohol- und erstmals auch Tabak-Testkäufe durchgeführt. In Kaisten hielten sich alle Verkaufsstellen an die Jugendschutzbestimmungen, in Laufenburg hielten sich rund ein Drittel nicht daran.

In den Monaten April und Mai 2018 wurden die Alkoholverkaufsstellen und erstmals auch die Tabakverkaufsstellen in den Gemeinden Laufenburg und Kaisten durch jugendliche Testkäufer geprüft. Als ausserordentlich erfreulich dürfen die Ergebnisse aus Kaisten gewertet werden. Weder bei den sieben getesteten Alkoholverkaufsstellen, noch bei den zwei getesteten Tabakverkaufsstellen, kamen die jugendlichen Testkäufer zum Erfolg, sprich zu den für sie nicht erlaubten Alkohol- oder Tabakprodukten.

In Laufenburg präsentierten sich die Testkaufergebnisse leider etwas anders. Als erfreulich darf festgestellt werden, dass sich zwei Drittel der Verkaufsstellen an die Jugendschutzbestimmungen gehalten haben und keine Alkohol- oder Tabakprodukte verkauft hatten. In neun von 15 getesteten Betrieben wurde kein Alkohol an die Jugendlichen verkauft. Die Jugendlichen gelangten aber bei sechs Betrieben unberechtigterweise an alkoholische Getränke. Im Bereich der Tabakprodukte gelang es den jugendlichen Testkäufern in sechs von neun getesteten Verkaufsstellen nicht an die gewünschten Tabakerzeugnisse zu gelangen. Bei den Alkoholtestkäufen hielten sich 40% und bei den Tabaktestkäufen 34% der Verkaufsstellen nicht an die gesetzlichen Bestimmungen.

Die Verantwortlichen der getesteten Betriebe wurden anschliessend durch einen Mitarbeiter der Polizei Oberes Fricktal über die Testkäufe und das entsprechende Resultat informiert und es wurde vor Ort das Gespräch gesucht.

Die Testkäufe werden gemäss den kantonalen Vorgaben durch das Blaue Kreuz durchgeführt. Der genaue Zeitpunkt wird dabei im Voraus nicht bekannt gegeben. Die jugendlichen Testkäufer werden stets von Fachpersonen begleitet. Die Ergebnisse der Testkäufe dürfen nach geltender Rechtsprechung im Rahmen eines Strafverfahrens weiterhin nicht verwendet werden. Diese gelten immer noch als verdeckte Ermittlung. Deshalb führen die Testkäufe auch zu keinen Bussen. Vielmehr sollen die Testkäufe zur Sensibilisierung der Verkaufsstellen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beitragen.

Die Polizei Oberes Fricktal weist darauf hin, dass auch künftig Testkäufe durchgeführt werden.

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