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25. November 2021

Polizeischule: Start Praktikum

Im Rahmen der Polizeischule berichtet unsere Aspirantin in unregelmässigen Abständen von ihrer Ausbildung. Im heutigen Bericht geht es um den Start ins rund 6-wöchige Praktikum:

Seit Wochen fieberten wir darauf hin… Der Start ins Praktikum, heisst für uns Verknüpfen von Gelerntem, Erfahrungen und Eindrücke sammeln und vor allem Berufsalltag erleben.

Der erste Tag bestand hauptsächlich aus Bürodienst. Die ganzen Computerprogramme, die wir in unserem Korps benutzen, galt es kennenzulernen und mich damit vertraut zu machen.

Am Abend durfte ich noch mitmachen bei der Standaktion "made visible", bei der es darum ging, diverses reflektierendes Material zu verteilen und die Leute darauf aufmerksam zu machen, sich bei Dämmerung und Dunkelheit wieder besser sichtbar zu machen. Es war schön zu sehen, wie offen die Leute auf uns zukamen und fragten, was wir hier machen und sich auch sehr interessiert an der Aktion zeigten.

Nach einem freien Wochenende, durfte ich am Montag den Frühdienst begleiten. Zum Schulstart am Morgen machten wir Verkehrskontrollen in Schulnähe, um die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass das Elterntaxi ziemlich gefährlich sein kann, da in der "Ausladezone" noch viele andere Kinder herumlaufen, die durch die Park- und Wendemanöver gefährdet werden und auch um zu schauen, ob die Kinder im Auto richtig gesichert sind. Denn häufig sitzen die Kinder ohne Sicherheitsgurte, teilweise auch ohne erforderlichen Kindersitz im Auto.

Nebst dieser hauptsächlich präventiven Verkehrskontrolle, gab es noch Aufträge auszuführen und präventive Patrouillenfahrten zu machen.

Den Dienstag durfte ich im Polizeikommando der Kapo Aargau in Aarau verbringen beim kriminaltechnischen Dienst (KTD). Ich erhielt einen spannenden Einblick in die verschiedenen Aufgabengebiete des KTD und durfte in einem Übungsraum Spuren wie Schuh- und Fingerabdrücke, Mikrospuren oder DNA-Spuren sichern. Das Sichern der Spuren hat mir vor allem aufgezeigt, wie wichtig es ist, an einem Tatort, beispielsweise bei einem Einbruchdiebstahl, nicht einfach unüberlegt ins Haus hineinzulaufen, sondern nebst der Gefahrenabwehr auch ein Augenmerk auf den Spurenschutz zu legen. Häufig sind die Spuren nämlich gar nicht auf den ersten Blick sichtbar. Mir wurde bewusst, dass die Arbeit, die dann nach der Tatortarbeit folgt, richtig grosse "Büetz" ist und vieles Hand- und Augenarbeit ist. Das Auswerten von Schuhspuren oder auch Fingerabdrücken, beides erfolgt in aufwendiger Eigenleistung im mind. 4-Augenprinzip und nicht (oder nicht hauptsächlich) durch Computerarbeit, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ich darf bereits auf spannende und lehrreiche Tage zurückschauen und freue mich nun auf weitere Dienste und Einsätze während meines Praktikums, um dann im Januar und Februar 2022 noch den schulischen Endspurt hinzulegen.

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