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10. September 2020

Sicherheit der Aargauer Schulwege kann noch verbessert werden

Auch im Aargau werden viele Kinder an ihrem ersten Kindergarten- oder Schultag erstmals so richtig mit den Gefahren des Strassenverkehrs konfrontiert und sind dabei erhöhten Gefahren ausgesetzt.

Die aargauer Regionalpolizeien sind seit Jahren mit der traditionellen «Aktion Schulbeginn»
bestrebt, diese Gefahren zu mindern. Dabei werden einerseits die Kinder auf dem Schulweg
begleitet und zum richtigen Verhalten angeleitet. Zum andern gilt die Aufmerksamkeit der
Polizistinnen und Polizisten aber auch dem Strassenverkehr. Mit ihrer sichtbaren Präsenz an
gefährlichen Kreuzungen und Fussgängerstreifen, sowie mit vermehrten Geschwindigkeitskontrollen wollen die Regionalpolizeien eine präventive Wirkung bei den Automobilistinnen und Automobilisten erzeugen und sie für die bestmögliche Rücksichtnahme auf die jungen, noch unerfahrenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sensibilisieren. Die Aufmerksamkeit der Regionalpolizeien gilt mit vermehrter Patrouillentätigkeit im Schulbereich jeweils auch den älteren Rad und Mofa fahrenden Schülerinnen und Schülern, die verstärkt kontrolliert werden.
Wie nötig das ist, belegt die jüngste «Aktion Schulbeginn», bei der vom 10. bis 22. August von
den Regionalpolizistinnen und Regionalpolizisten bei verschiedenen Aktionen und Überwachungen rund 750 Einsatzstunden geleistet worden sind.
Leider hat sich dabei gezeigt, dass die Sicherheit der Kinder auf den Aargauer Strassen nach
wie vor verbesserungswürdig ist: Bei Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulwegen
mussten innerhalb dieser zwei Wochen 5`567 Autofahrerinnen und Autofahrer gebüsst
werden. Zusätzlich haben die Polizistinnen und Polizisten bei gezielten Verkehrskontrollen
weitere 25 Ordnungsbussen ausgesprochen. Nachdenklich stimmt die Tatsache, dass 52
Automobilistinnen oder Automobilisten wegen massiven Geschwindigkeitsübertretungen oder
anderen groben Vergehen an die Staatsanwaltschaft verzeigt werden mussten. Nicht zuletzt
deshalb bezeichnet René Lippuner, Präsident des Verbandes Aargauer Regionalpolizeien
(VAG), die Bilanz der Aktion denn auch als «durchzogen».
«Die Regionalpolizeien», hält Lippuner abschliessend fest, «bedanken sich bei allen
Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern für die gegenseitige Achtung und
Rücksichtnahme.» Klare Kommunikation (u.a. Blinker und Augenkontakt) mit den Kindern,
sagt er weiter, helfe diesen, unfallfrei durch den Verkehr zu kommen.

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